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Buchtipps

  • Karl Schlögel: Marjampole oder Europas Wiederkehr aus dem Geist der Städte

    Karl Schlögel: Marjampole oder Europas Wiederkehr aus dem Geist der Städte
    Der Osteuropa-Historiker Karl Schlögel sieht Europa aus den Städten wieder emporsteigen: "Europa wird neu erkundet und neu vermessen. Die Städte spielen eine besondere Rolle, denn dort hatte sich jene kritische Masse akkumuliert, die die Umwälzung in Europa ausgelöst und getragen hat. Ihre Plätze und Straßen wurden zum öffentlichen Raum, in dem sich das große unbekannte Wesen, der Bürger, zurückgemeldet hat....Was Europa ist, ist es durch seine Städte und Landschaften." Schlögels Spuren führen nach Brünn, Oradea, Bukarest, Skt. Petersburg, Nishnij und Czernowitz... Er heftet sich an die Spuren der Shopping-Touristen, "um die Pfade der Entwicklung, der Vernetzung und der Globalisierung zu studieren". Und er verbeugt sich vor den "berufsmäßigen Grenzüberschreitern", vor den ukrainischen Bauarbeitern, den böhmischen Kellnern im Euro-City zwischen Aarhus und Budapest, vor den polnischen Putzfrauen und den weißrussischen Au-pair-Mädchen... 18 Essays finden sich in "Marjampole", dem Buch, dessen Titel die gleichnamige litauische Provinzstadt gab, der Stadt mit dem größten Gebrauchtwagenhandel Europas, "das Zentrum der um das Auto kreisenden östlichen Welt". (*****)

  • Helmut Braun (Hg.): Czernowitz - Die Geschichte einer untergegangenen Kulturmetropole

    Helmut Braun (Hg.): Czernowitz - Die Geschichte einer untergegangenen Kulturmetropole
    Czernowitz - die untergegangene Kulturmetropole der Bukowina war bis 1918 die heimliche Hauptstadt Europas, in der die Metzgerstöchter Koloratur sangen und wo es mehr Buchhandlungen gab als Büchereien. Czernowitz war die glückliche Ehe der Habsburger mit dem deutschsprachigen jüdischen Bürgertum, das diesen Außenposten der k.u.k. Donaumonarchie zu einem ökonomischen und vor allem kulturellen Zentrum Osteuropas machte. Fünf Autoren erzählen von der bewegten Vergangenheit und schwierigen Gegenwart dieser Stadt, die seit der "Orangenen Revolution" ihre kulturellen Wurzeln wieder entdeckt und sich um einen Brückenschlag nach Westeuropa bemüht. Über 100 Fotos - alte Postkarten, Stadtpläne und Fotos - führen dem Leser die kurze Blüte und die lange Agonie Czernowitz' unmittelbar vor Augen. Das Buch ist eine Zeitreise in die Vergangenheit: Geschichte und ihre Geschichten, sie sind physisch nachvollziehbar. Zahllose Dichter dieser Provinz, viele ihrer Denker und Künstler, ein Großteil ihrer ehemaligen Bürger sind momentan nicht anwesend. Als ob nur vorübergehend evakuiert. (*****)

  • Arno Geiger: Es geht uns gut

    Arno Geiger: Es geht uns gut
    Philipp Erlach hat die alte Villa seiner Großeltern geerbt, und die ungeliebte Familiengeschichte, von der er nichts wissen will, sitzt ihm wie die schweren unverrückbaren Möbel im Nacken... Arno Geiger erzählt seinen Roman als wäre jeder Tag der Vergangenheit unsere Gegenwart. Geschickt verknüpft er die individuelle Familiengeschichte der Erlachs mit der österreichischen Geschichte des 20. Jahrhunderts, sodass man den Roman auch als einen Österreichroman bezeichnen könnte. Vor allem aber ist Geigers "Es geht uns gut" ein glänzend erzählter Familienroman. (*****)

Freitag, 30. Juni 2006

Donnerstag, 29. Juni 2006

Montag, 26. Juni 2006

Sonntag, 25. Juni 2006

Mittwoch, 21. Juni 2006

Montag, 19. Juni 2006

Auf Tour

  • Pattonviller Straßenfest
    Hier dokumentiere ich Remsecks kulturbuntes Leben und meine Termine bei Bürgeraktionen, Vereinen, Stadt-Festen, Parteien... Mit einem Klick "Auf Tour" startet die Road-Show.

Juli 2006

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